FAQ

Häufig gestellte Fragen zur Geldanlage mit Savity.

Allgemein

Geldanlage bedeutet, Geld an Kapitalmärkten zu investieren, um langfristig Erträge zu erwirtschaften. Im Gegensatz zu klassischen Sparprodukten, die keinen Wertschwankungen unterliegen und niedrige Zinsen abwerfen, ist die Geldanlage immer mit gewissen Verlustrisiken verbunden. Diese werden für eine langfristige Aussicht auf höhere Erträge in Kauf genommen.

Nein, Savity ist eine Dienstleistung zur Geldanlage. Wir legen für Sie Ihr Geld an den Kapitalmärkten an – dazu werden die Anlageprodukte, die wir für Sie kaufen, in einem Depot bei unserem Bankpartner verwahrt.

0,95 % Ihres Anlagebetrags pro Jahr (inkl. USt.). Die Verrechnung erfolgt monatlich (0,079 % pro Monat). Enthaltene Leistungen im Detail entnehmen Sie bitte dem Kostenblatt.

Mit den Zugangsdaten (E-Mail und Passwort), die Sie bei der Anmeldung gewählt haben, können Sie sich jederzeit unter app.savity.at anmelden und Einsicht auf Ihr Depot nehmen und alle Transaktionen verfolgen.

Selbstverständlich können Sie über Ihren Savity-Account jederzeit Ein- und Auszahlungen vornehmen. Bitte berücksichtigen Sie bei Auszahlungen die Mindestinvestitionssumme von € 10.000.

Kunde werden & Vertrag

Zuerst lernen wir Sie und Ihre Bedürfnisse kennen, um Ihnen eine passgenaue Anlagestrategie empfehlen zu können. Sie können dann entscheiden, ob Sie Ihr Geld mit Savity anlegen und von uns managen lassen möchten. Dazu müssen Sie sich in einem letzten Schritt online per Video-Chat legitimieren, damit Ihr Wertpapierdepot bei unserem Bankpartner eröffnet werden kann.

Wir sind gesetzlich dazu verpflichtet, die Legitimation unserer Kunden durchzuführen. Für die Vertragsunterzeichnung wird Ihre Identität daher zweifelsfrei mittels Ausweis festgestellt und der Vertrag mit Original-Unterschrift bzw. elektronischer Unterschrift unterzeichnet. Diesen Vorgang können Sie bei uns bequem online per Video-Chat durchführen.

Für die Online-Legitimierung werden Sie zu unserem Partner IDnow weitergeleitet. Den Vorgang selbst können Sie bequem wahlweise auf einem Computer mit Webcam oder per App auf Ihrem Smartphone durchführen. Dabei wird ein kurzes Video-Gespräch mit einem Mitarbeiter von IDnow geführt, der Ihre Identität feststellt und Ihren Ausweis prüft (bitte Reisepass oder Personalausweis im Original bereithalten). Abschließend erhalten Sie einen Code per SMS auf Ihr Handy, mit dem Sie den Vertrag mit uns rechtsgültig elektronisch unterschreiben können. Diese „qualifizierte elektronische Signatur” ist gemäß EU-Recht einer handschriftlichen Originalunterschrift gleichgestellt.

In diesem Fall senden wir Ihnen die Vertragsunterlagen gerne per Post zu. Dabei bittet Sie der Postbote nach Ihrem Ausweis, um Ihre Identität feststellen zu können. Anschließend können Sie die Vertragsdokumente unterschreiben und uns einfach mit einem beigelegten Rückkuvert zurücksenden. Bitte kontaktieren Sie uns unter hello@savity.at oder +43 720 229991, wenn Sie die Legitimierung per Post wünschen.

Sie können die Geldanlage von Savity auch nutzen, wenn Sie in einem anderen EU-Land wohnen. Jedoch ist es zur Zeit notwendig, dass Sie in Österreich steueransässig sind.

Savity ist eine Dienstleistung der Advisory Invest GmbH, einer konzessionierten österreichischen Wertpapierfirma. Advisory Invest ist Ihr Vertragspartner für die Vermögensverwaltung und Mitglied in der gesetzlichen Entschädigungseinrichtung für Wertpapierfirmen in Österreich (AeW GmbH).

Für die Abwicklung von Wertpapieraufträgen wird ein auf Ihren Namen lautendes Depot bei der Capital Bank eröffnet. Die Capital Bank (Teil der GRAWE Gruppe AG) ist Ihr Vertragspartner als Depotbank.

Der Vertrag ist an keine Laufzeit gebunden und kann jederzeit gekündigt werden.

Ein- & Auszahlen

Sie können Ein- oder Auszahlungen jederzeit online über Ihren Savity-Account beauftragen. Unter dem Menüpunkt “Ein- & Auszahlen” können Sie diese einsehen und verwalten. Ein- und Auszahlungen sind für Sie natürlich kostenlos.

Aus Sicherheitsgründen sind Auszahlungen ausschließlich auf die Bankverbindung möglich, die Sie uns bei Vertragsabschluss bekanntgegeben haben. Damit ist ausgeschlossen, dass fremde Personen auf Ihr Geld zugreifen können.

Sollte sich Ihre Bankverbindung in der Zwischenzeit geändert haben, können Sie diese über unseren Kundendienst ändern. Änderungen an Ihrem Referenzkonto können ausschließlich schriftlich erfolgen.

Bei einer Auszahlung beauftragen wir zunächst die Verkäufe Ihrer gehaltenen Positionen in der jeweiligen Höhe. Sobald diese Verkäufe abgeschlossen sind, weisen wir die Depotbank an, den von Ihnen gewählten Betrag auf Ihr Referenzkonto zu überweisen. Dieser Prozess kann bis zu zwei Wochen dauern.

Wenn Sie Ihr Geld schnellstmöglich benötigen, bieten wir die Möglichkeit einer Expressabwicklung an. Der dabei anfallende Aufwand auf unserer Seite und von Seiten der Depotbank wird Ihnen gemäß kostenpflichtiger Zusatzleistungen (siehe Begleitende Dokumente) verrechnet. Eine Expressabwicklung erfolgt ausschließlich auf Ihren ausdrücklichen Wunsch.

Der Mindestanlagebetrag gilt nur für Ihre erste Einzahlung. Falls Ihr Anlagebetrag einmal unter die Grenze von 10.000 Euro fallen sollte, müssen Sie selbstverständlich kein Geld „nachschießen“.

Auszahlungen bei denen der Betrag auf Ihrem Savity-Konto unter 5.000 Euro fallen würde sind jedoch nicht möglich, da wir Ihnen darunter keine breit gestreute Analge mehr garantieren können. In diesem Fall müssten Sie Ihren Vertrag kündigen und sich Ihren gesamten Anlagebetrag auszahlen lassen.

Wir ziehen den gewählten Betrag monatlich jeweils am 5. ein (sollte das kein Werktag sein, am nächsten darauf folgenden Werktag). Der Sparplan wird von Ihrem Referenzkonto eingezogen.

Unter dem Menüpunkt “Ein- & Auszahlen” in Ihrem Savity-Account ist dies jederzeit möglich – natürlich kostenlos. Änderungen bis zum Monatsletzten des Vormonats werden jeweils für den aktuellen Monat berücksichtigt. Bei Änderungen die später erfolgen, können wir das nicht garantieren.

Sicherheit

Ihr Geld und Ihre Anlageprodukte, die wir für Sie kaufen, liegen sicher auf Ihrem Konto bzw. Depot bei unserem Bankpartner. Die Capital Bank, die als Depotbank fungiert, ist eine führende Privatbank im Konzern der Grazer Wechselseitigen Versicherung (GRAWE).

Sämtliche Daten werden ausschließlich verschlüsselt übertragen (256-Bit-Verschlüsselung, SSL-TLS) sowie verschlüsselt in unseren Rechenzentren gespeichert. Unsere moderne Systemarchitektur schützt Ihre Daten vor unberechtigten Zugriffen.

Um höchste Verfügbarkeit und Datensicherheit unserer Systeme sicherzustellen, werden die Systeme von Savity in mehreren räumlich getrennten Rechenzentren ausfallsicher betrieben und folgen modernsten Sicherheitsstandards.

Ihre Geldanlage ist bei unserem Bankpartner sicher vor unberechtigten Zugriffen und im Fall einer Insolvenz als Sondervermögen geschützt.

Die Anlageprodukte in Ihrem Depot sind Sondervermögen, auf das die Gläubiger der Depotbank nicht zugreifen können. Im sehr unwahrscheinlichen Fall einer Insolvenz der Bank würden Ihre Anlageprodukte auf ein Depot bei einer von Ihnen genannten anderen Depotbank transferiert. Wertpapiere die nicht weisungsgemäß auf ein anderes Depot übertragen oder ausgefolgt werden können, sind im Rahmen des Einlagensicherungs- und Anlegersicherungsgesetz (ESAEG) bis € 20.000 gesichert.

Guthaben auf dem Verrechnungskonto bei der Depotbank sind durch die gesetzlich geregelte Einlagensicherung bis zu einem Betrag von € 100.000 gesichert. Dass dieser Betrag überschritten wird ist sehr unwahrscheinlich, da sich eingezahlte Beträge nur vorübergehend auf dem Verrechnungskonto befinden, bis wir weitere Käufe von Anlageprodukten entsprechend Ihrer Anlagestrategie tätigen.

Wir haben zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf Ihr Geld oder Ihre Anlageprodukte. Durch eine Insolvenz der Advisory Invest GmbH als Anbieter von Savity würden Sie nicht geschädigt werden. Ihr Depot und Ihr Verrechnungskonto werden davon getrennt bei der Capital Bank geführt. Die Advisory Invest GmbH ist eine konzessionierte Wertpapierfirma und Mitglied in der Anlegerentschädigung für Wertpapierfirmen GmbH (AeW).

Sie überweisen Ihr Geld auf Ihr eigenes Verrechnungskonto bei der Capital Bank (Teil der GRAWE Gruppe AG) bzw. können über Ihren Kundenaccount einen Einziehungsauftrag erteilen. Nachdem Ihr Geld am Verrechnungskonto liegt, legt Savity Ihr Geld entsprechend Ihrer Anlagestrategie an. Savity hat dabei aber keinen Zugriff auf die Kundengelder, sondern kann lediglich Aufträge an die Depotbank erteilen, wie Ihr Geld zu investieren ist.

Die Depotbank übernimmt die Verwahrung des Geldes am Verrechnungskonto bzw. der Wertpapiere auf Ihrem Depot. Bei Ihrem Depot handelt es sich um Sondervermögen.

Steuern & Reporting

Da Ihr Depot bei einer österreichischen Depotbank – der Capital Bank (Teil der GRAWE Gruppe AG) – liegt, werden alle Steuern, die in Österreich anfallen, automatisch abgeführt. Sie brauchen sich um nichts zu kümmern. Aufgrund der automatischen Abrechnung müssen Sie Ihre Anlage bei Savity auch nicht in Ihre Steuererklärung aufnehmen.

Nur die Kapitalertragssteuer (KESt), die 27,5 Prozent der erzielten Erträge ausmacht.

Derzeit können Sie Savity nur nutzen, wenn Sie in Österreich steueransässig sind. Ihr Wohnsitz kann sich davon unabhängig in einem anderen EU-Land befinden.

Nein, das ist nicht nötig da sämtliche Steuern direkt abgeführt werden.

Anlageprozess

Wir investieren ausschließlich in jederzeit liquide Wertpapiere. Primär sind dies Fonds, wobei wir Indexfonds (ETFs) bevorzugen.

Wir analysieren weltweit die unterschiedlichen Anlageklassen Aktien, Anleihen, Rohstoffe (wie Gold) und Währungen. Wir gliedern diese Anlageklassen nach Regionen und Sektoren und messen sie über Marktindizes (z.B. DAX für den deutschen Aktienmarkt oder S&P 500 für den US-Aktienmarkt).

Wir unterteilen unsere Anlagemöglichkeiten in 39 solcher Anlageklassen. Für jede davon suchen wir die besten Instrumente aus mehr als 2.500 Investmentfonds aus, in die wir dann tatsächlich investieren. So bauen wir unser „Anlageuniversum“ systematisch auf und können es laufend überprüfen. Die Auswahl erfolgt nach quantitativen und qualitativen Kriterien. Neben der historisch erzielten Wertentwicklung interessieren uns dabei das Risiko und die Analyse potentieller Abweichungen von den Marktindizes (Abweichungen vom Marktindex sollten zu einer besseren Wertentwicklung führen als der zugrundeliegende Marktindex). Typische qualitative Kriterien sind Kosten, Erfahrung des Management-Teams, Organisation und Fondsgesellschaft. Wir setzen in effizienten Märkten wie z.B. dem US-Aktienmarkt bevorzugt kostengünstige Indexfonds (sog. ETFs, die Marktindizes nachbilden) ein, denn eine kontinuierliche Outperformance ist in effizienten Märkten längerfristig praktisch nicht möglich. In ineffizienten Märkten hingegen (z.B. Schwellenländer) ziehen wir traditionelle Investmentfonds vor. Neben dem Potential für höhere Performance können Manager in schwierigen Marktphasen dort aktiv ihr Risiko reduzieren.

Die Häufigkeit der Umschichtungen ist stark vom Marktumfeld abhängig: In turbulenten Marktphasen sind Umschichtungen häufiger als in Zeiten mit geringen Wertschwankungen. Grundsätzlich zielt unsere Optimierung auf eine Haltefrist von mindestens sechs Monaten ab.

Wir maximieren den Ertrag eines Portfolios auf Basis des vom Kunden vorgegebenen Risikobudgets und reagieren dynamisch auf Marktschwankungen und Änderungen im Marktumfeld. In schwierigen Marktphasen verringern wir die Anteile an risikoreichen Anlagen im Portfolio. In optimistischen Marktphasen hingegen wird der Anteil der risikoreichen Anlagen erhöht. Dabei gilt: Je höher das Anlagerisiko, desto höher auch die erwarteten Erträge. Durch diese Umschichtungen werden die Erträge maximiert. Diese Ertragsmaximierung erfolgt jeden Tag auf Basis des vorgegebenen Risikobudgets und unter Berücksichtigung der Marktdynamik.

Für Umschichtungen fallen keine zusätzlichen Kosten an, diese sind in der Managementgebühr bereits inkludiert.

Die Überprüfung erfolgt täglich und berücksichtigt zwei Parameter: Einerseits muss das Risikobudget des Kunden eingehalten werden. Ein Verstoß gegen dieses Limit löst eine Reoptimierung und damit Umschichtungen aus. Zum zweiten wird jeden Tag auf Basis aktueller Marktdaten eine Neuoptimierung errechnet und mit der bestehenden Allokation (Aufteilung) verglichen. Signifikante Abweichungen lösen Umschichtungen aus.

Exchange Traded Funds (ETFs) sind Fonds, die an der Börse notieren, permanent gehandelt werden und ganze Märkte (Indizes) nachbilden. Sie stellen ein ebenso flexibles und liquides Anlagemedium wie Aktien dar.

Bei den meisten an der Börse gehandelten Fonds (ETFs) handelt es sich um Indexfonds – um passiv gemanagte Fonds also, deren Zielsetzung die Nachbildung der Kurs- und Renditeentwicklung des zugrunde liegenden Index ist. Das Prinzip ist einfach: Steigt der Index (z.B. der ATX), erhöht sich parallel dazu der Wert des ETFs; fällt der Index, sinkt der ETF entsprechend.

ETFs sind deutlich günstiger als klassische Fonds, die aktiv gemanagt werden. So gibt es keinen Ausgabeaufschlag, welcher bei klassischen Fonds anfällt, welche in der Bank oder über den Vermögensberater verkauft werden. An der Börse zahlt der Investor lediglich eine geringe Spanne zwischen An- und Verkaufskurs (wird in der Fachsprache als Spread bezeichnet). Zudem sind die Managementgebühren deutlich geringer als bei aktiv gemanagten Fonds.

ETFs bilden i.d.R. Marktindizes ab, damit wird das Managementrisiko aufgrund schlechter Entscheidungen eines Fondsmanagers minimiert. Aufgrund der der breiten Streuung eines Fonds bei einer gleichzeitigen Nutzung der Handelsvorteile einer Aktie ergeben sich für den Privatanleger überzeugende Vorteile. Der Kauf bzw. der Verkauf eines gesamten Marktes ist jeweils mit einer einzigen Transaktion möglich, daraus resultiert eine Reduktion der Transaktionskosten. Es wird weder ein Ausgabeaufschlag noch ein Rücknahmeabschlag verrechnet. Die Dividende kann ausgeschüttet oder wiederveranlagt werden. Die laufende Preisfeststellung ermöglicht zudem eine höhere Flexibilität bei Transaktionen.

Vorteile im Überblick:
  • Fortlaufender Handel wie bei Aktien
  • Kauf und Verkauf zu den üblichen Börsezeiten
  • Parallelentwicklung zum Indexstand (passive ETFs)
  • Breite Risikostreuung durch Investition in einen Fonds (Diversifikation)
  • Kauf eines gesamten Portfolios mit einer einzigen Transaktion
  • Einfach, flexibel und kostengünstig
  • Kein Ausgabeaufschlag/Agio
  • Geringe Managementgebühr
  • ETFs gelten als Sondervermögen, dadurch kein Risiko durch Emittenteninsolvenz
  • Dividendenpartizipation (Ausschüttung bzw. Thesaurierung)

Unsere Positionen sind langfristig orientiert, wir zielen auf einen Anlagehorizont von 6–12 Monaten ab. In Ausnahmesituationen (z.B. der Lehman-Krise 2008) ist jedoch auch ein direkter Eingriff möglich.

Wir gehen grundsätzlich davon aus, dass Investoren rational agieren. Sie legen ihr Geld folglich dort an, wo sie sich die besten Chancen erwarten – und damit das beste Verhältnis von Risiko und Ertrag erreichen. Das reflektiert sich in der globalen Marktkapitalisierung, die langfristige globale Trends abbildet. Das ist die Ausgangsbasis für unsere Portfoliooptimierung. Kurzfristig (über 1–2 Jahre) sind jedoch deutliche Über- oder Untergewichtungen (also Fehleinschätzungen) durch Investoren gar nicht so selten. Wir haben deshalb Modelle entwickelt, die die Markteinschätzung der globalen Investoren noch einmal aus volkswirtschaftlicher Perspektive hinterfragen und vergleichbar machen. Die Modelle dienen uns daher als Korrektiv. Sie erlauben uns eine bessere Einschätzung als rein marktbasierte Schätzungen des Ertragspotentials. Diese Modelle werden quartalsweise aktualisiert und dienen uns für die kurzfristige Optimierung.

Das Geld wird über alle wichtigen Anlageklassen (Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe, Währungen) aufgeteilt und im Rahmen dieser sehr breit über die globalen Märkte gestreut. Über Investmentfonds bilden wir in Summe bis zu 8.500 Einzelwerte aus bis zu 90 Ländern ab.

Grundsätzlich werden Ausschüttungen automatisch reinvestiert. Aus steuerlicher Erwägung und Effizienzgründen werden thesaurierende Fonds (also Instrumente ohne Ausschüttung) bevorzugt eingesetzt. Sie können jedoch auch eine Anlagestrategie mit laufenden Ausschüttungen wählen, die Ihre Anlage unter Berücksichtigung dieser Vorgabe optimiert. Wir empfehlen solche Strategien, wenn Sie aus Ihrem Vermögen laufendes Zusatzeinkommen lukrieren wollen.

Die Advisory Invest GmbH ist der Vermögensverwalter der Savity-Anlagestrategien und verwendet einen modellbasierten, automatisierten Anlageprozess. Diese Modelle wurden von einem Expertenteam mit langjähriger Erfahrung im professionellen Anlagemanagement entwickelt, das auch für die laufende Überwachung zuständig ist.

Abhängig vom Produkt benötigt der Abrechnungsprozess unterschiedlich lange. ETFs werden taggleich über die Börse gehandelt und sind schnell am Depot sichtbar. Bei klassischen Fonds, welche über die Kapitalanlagesellschaften bezogen/zurückgegeben werden, werden am Ende jedes Handelstags sämtliche Positionen mit ihrem Tagesschlusskurs bewertet. Der so kalkulierte Wert des Fonds wird am nächsten Tag veröffentlicht und ist die Preisbasis für die Abrechnung. Darüber hinaus sind einzelne Fonds auch nicht täglich, sondern nur wöchentlich handelbar.

Risikomanagement

Wir maximieren den Ertrag eines Portfolios auf Basis des von Ihnen vorgegebenen Risikobudgets. Wir halten also das von Ihnen vorgegebene Risiko auf dem vereinbarten Niveau. Darunter verstehen wir eine maximal vertretbare Verlustschwelle, die während eines Jahres mit 95%-iger Wahrscheinlichkeit nicht überschritten wird (Value at Risk). Das ist dynamisches Portfoliomanagement.

Märkte bewegen sich ständig auf und ab. Und genauso ist es auch bei Risiko und Ertrag. Dynamisches Management reagiert deshalb laufend auf Marktschwankungen. Dadurch kann das Risikobudget in jedem Marktumfeld eingehalten werden.

Es gilt: Je mehr Ertrag, desto höher ist das Risiko. Mit anderen Worten: Je niedriger der Anteil der risikoreichen Anlagen, desto niedriger das Ertragspotential. In schwierigen Marktphasen können wir mit niedrigeren Erträgen leben. Es kommt darauf an, die Verluste möglichst gering zu halten. In optimistischen Marktphasen hingegen wird der Anteil der risikoreichen Anlagen erhöht. Dadurch werden die Erträge maximiert. Diese Ertragsmaximierung erfolgt jeden Tag auf Basis des vorgegebenen Risikobudgets und unter Berücksichtigung der Marktdynamik.

Langfristige Studien aus den USA (DALBAR) haben ergeben, dass professionelles dynamisches Risikomanagement langfristig 5–6% mehr Ertrag bringt – im Vergleich zu Anlageentscheidungen, die auf emotionalen Reaktionen beruhen.

Die größte Gefahr für den langfristigen Anlageerfolg sind nämlich die menschlichen Emotionen. Viele Anleger steigen erst ein, wenn die Kurse schon sehr hoch stehen und die Medien darüber berichten. Das ist oft kein guter Zeitpunkt. Auf der anderen Seite reagieren Anleger bei kurzfristigen Kursverlusten in einer Krise oftmals über und verkaufen – leider aber zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Die Absicherung über ein dynamisches Risikomanagement ist unbedingt zu empfehlen: Wer sich als Anleger überlegt, wie viel Verlust er innerhalb eines Jahres verkraftet (das sogenannte “Risikobudget”), und mit diesem Limit seine Anlage verwalten lässt, kann souverän mit Krisen umgehen und ist gegen unerwartete Schwankungen gewappnet.

Risiken können nicht direkt prognostiziert werden, allerdings lassen sich Wahrscheinlichkeiten für Risiken vorhersagen. Diese Wahrscheinlichkeiten drücken die Unsicherheit der Märkte aus: je höher die Nervosität, desto niedriger sollte die Beimischung risikoreicher Anlagen in einem Portfolio sein. Als statistisches Maß wird dabei die sogenannte „Volatilität“ analysiert, das ist die annualiserte Standardabweichung von Wertschwankungen. Es gibt auch einen Zusammenhang zwischen dem Verhalten mehrerer Anlageklassen in Relation zueinander. Das nennt man Korrelation. Ändert sich die „Nervosität“ (Schwankung) gleichzeitig in mehreren Märkten so ist dies ein Indiz für ein höheres erwartetes Risiko.

Keine einfache Frage, denn kein Crash ist gleich wie der andere: 2008 war, wenn man so will, ein “einfacher” Crash: Die Lehman-Krise stellte die Finanzmärkte von einem Tag zum anderen vor unabsehbare Risken – da gab es eine klare Strategie: sofortiger Verkauf aller risikoreichen Anlagen gegen Cash bzw. Staatsanleihen erstklassiger Qualität. Bereits sechs Monate vor dieser Krise hatte es übrigens Signale gegeben, die im Risikomanagement eine graduelle Reduktion von Aktien auslösten. Das heißt, professionell gemanagte Portfolios hatten eine etwas bessere Ausgangsbasis, als die Krise kam.

Die Dotcom-Krise war wesentlich anspruchsvoller: Es war einfach, im Februar 2000 eine Verkaufsentscheidung gegen US-Aktien zu treffen. Der dramatische und jahrelange Verfall anderer Märkte, v.a. des DAX war jedoch nicht so einfach absehbar. In diesem Falle, also eines Kursverfalls, der sich über drei Jahre hinzieht, bewährt sich der konsequente, dynamische Risikomanagement-Ansatz von Savity. In schwierigen Marktphasen können wir mit niedrigeren Erträgen leben. Es kommt darauf an, die Verluste möglichst gering zu halten. In optimistischen Marktphasen hingegen wird der Anteil der risikoreichen Anlagen erhöht. Dadurch werden die Erträge maximiert.

Historisch waren unsere Portfolios i.d.R. voll investiert. In schwierigen Marktphasen wie 2008/2009 kann sich allerdings der Cashbestand risikoreicher Strategien dramatisch erhöhen. Die Portfoliozusammensetzung ist immer in Abhängigkeit Ihres individuellen Risikobudgets, das Sie uns vorgeben und des Marktumfeldes zu sehen.

Sie vertrauen uns Ihr Geld an, damit wir es für Sie in jeder Marktphase gemäß Ihren langfristigen Zielen und Ihrem Sicherheitsbedürfnis entsprechend optimal investieren. Sie profitieren von einem professionellen Portfoliomanagement, das laufend Ihre Anlagen überwacht. Sie tun dies, um kurzfristige, emotionale Entscheidungen, die den langfristigen Anlageerfolg unterminieren, auszuschalten.

Dementsprechend bieten wir die Möglichkeit auch nicht an, Portfolien kurzfristig zu verkaufen und später wieder einzusteigen. Selbstverständlich haben Sie natürlich jederzeit das Recht, Ihr Portfolio ohne Kündigungsfrist aufzulösen.

Ihre Frage wurde noch nicht beantwortet?

Wir helfen Ihnen gerne persönlich weiter:
Rufen Sie uns an unter +43 720 229991 (Mo–Fr, 9–19 Uhr) oder schreiben Sie an hello@savity.at.

Bitte beachten Sie, dass die FAQs zusätzliche Informationen zu Risikohinweisen und Vetragsunterlagen darstellen. Sie können die Inhalte in diesen Dokumenten nicht ersetzen oder zusammenfassen.

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