Was ist mit dem Weltspartag passiert?

Früher herrschte in der Weltsparwoche reges Treiben in den Banken. Personen jeder Altersklasse drängten sich am Schalter, um Geld auf das Sparbuch einzuzahlen und sich ein Geschenk abzuholen. Heute geht es deutlich ruhiger zu – der Weltspartag hat an Bedeutung verloren. Sparen ist bei Zinsen nahe dem Nullpunkt einfach nicht mehr so attraktiv. Prognosen zufolge, dürfte sich das so bald auch nicht ändern: Die EZB hat erst kürzlich angedeutet, dass die Nullzinsen bis Herbst 2019 bleiben werden.

Dennoch setzen viele weiterhin auf das klassische Sparbuch. Nach wie vor liegen rund 250 Milliarden Euro auf österreichischen Sparbüchern (siehe ÖNB).

Die Sparer verzichten damit nicht nur auf eine Verzinsung. Bei Mikrozinsen und einer Inflationsrate von aktuell rund 2% schmilzt die Kaufkraft des zur Seite gelegten Geldes wie Schnee in der Frühlingssonne dahin. Wer Geld auf‘s Sparbuch legt, verliert somit real Geld.

Das bedeutet allerdings nicht, dass das Sparbuch ausgedient hat. Für den nächsten Urlaub oder das Traumauto sowie als finanzielle Reserve für unvorhergesehene Ausgaben macht es durchaus Sinn. Wir von Savity empfehlen jedenfalls eine Sicherheitsreserve für zumindest 3 bis 6 Monate in Form eines Sparbuches zu halten.

Aber wo soll Geld langfristig angelegt werden?

Wer sein Erspartes kurz- bis mittelfristig nicht benötigt, sollte es in der Zwischenzeit am Kapitalmarkt anlegen. Dabei muss man zwar mit Schwankungen leben, wird dafür aber längerfristig mit einem deutlich höheren Ertragspotential belohnt. Aus Angst vor genau diesen Schwankungen und möglichen Verlusten verharren viele Anleger dennoch in sicheren Anlageprodukten.

Was kosten Angst und Unwissenheit?

Warum wechseln viele Sparer also nicht einfach zu ertragreicheren Anlageformen? Viele Österreicher wissen einfach zu wenig über die Anlagechancen am Kapitalmarkt. Zudem ist das Sparbuch sehr einfach und sicher.

Der Preis der Sicherheit ist allerdings hoch. Die Auswirkungen sind längerfristig enorm. Ein Beispiel macht das deutlich: Wer 30.000 € anlegt und zudem pro Monat 250 € mit einem Zinssatz von 1% anspart, verfügt nach 25 Jahren über ein Vermögen von rund 123.500 €. Bei einer Anlage am Kapitalmarkt mit einer Rendite von 3,5% p.a. liegt das Vermögen bei rund 191.000 €. Die Differenz ist also erheblich und kann für die Lebensqualität im Ruhestand von ausschlaggebender Bedeutung sein. Dass diese Renditeannahme realistisch ist, zeigt das Ergebnis der überbetrieblichen Pensionskassen. Diese haben über die letzten 15 Jahre im Schnitt rund 4% Rendite pro Jahr erzielt (siehe ÖNB).


Fakt ist, dass das Risiko am Kapitalmarkt existiert. Das Auf und Ab an den Börsen gehört dazu. Langfristig macht sich das aber mehr als bezahlt. Und man kann das Risiko durch eine breite und intelligente Streuung erheblich minimieren.

Aber wer kann und will das schon selbst machen? Wäre es nicht schön, wenn sich jemand um die Ersparnisse kümmert und diese laufend optimiert?

Genau dafür gibt es den digitalen Vermögensverwalter Savity. Sie sind neugierig? Dann nutzen Sie unseren kostenlosen und unverbindlichen Anlagevorschlag und sehen Sie, wie sich Ihre Anlage am Kapitalmarkt entwickeln kann.