Stars haben ja in der Regel alle etwas gemeinsam. Sie stehen in der Öffentlichkeit, und sie wissen sich dementsprechend zu vermarkten. Das ist vermutlich auch der Grund, warum sie uns so faszinieren. Egal ob Musiker, Schauspieler, oder Sportler – Stars sind in ihrem Bereich absolute Koryphäen. Und durch ihre Auftritte und ihrer Wirksamkeit in der Öffentlichkeit lassen sie uns gewissermaßen ein wenig an ihrem Erfolg teilhaben.

Dann gibt es aber auch das genaue Gegenteil. Nämlich Persönlichkeiten, die zwar sehr wohl berühmt sind, die allerdings kaum öffentlich in Erscheinung treten wollen. Red-Bull-Boss und Mäzen Dietrich Mateschitz wäre da ein gutes Beispiel.

Und dann gibt es da aber noch eine dritte Kategorie. Nämlich Persönlichkeiten, die außerordentliches leisten oder geleistet haben, die aber eigentlich kaum jemand kennt. Zumindest außerhalb der Branche nicht. In unserem Fall, also in der Finanzindustrie, gibt es da auch ein sehr gutes Beispiel: Wir reden von Stanley Druckenmiller. Kennen Sie vermutlich nicht, oder? Das finden wir sehr schade, und genau darum wollen wir das ändern. Denn Stanley Druckenmiller ist nicht nur ein Star der Finanzbranche. Er ist eine Legende.

Vom Trainee zu George Soros

Seine Karriere begann der aus bescheidenen Verhältnissen stammende Druckenmiller bei der Pittsburgh National Bank. Dort arbeitet er eingangs als Analyst für Öl. Dabei zeigte sich relativ schnell sein Geschick, komplizierte makroökonomische Zusammenhänge erkennen zu können. Dass der damals 24-Jährige nicht lange in der Funktion eines Trainees bleiben würde, war daher relativ schnell klar. Dass er aber binnen eines Jahres sofort zum Chef der Research-Abteilung befördert wurde, zeugte von seinem außerordentlichen Talent.

Vier Jahre später gründete Druckenmiller den Hedgefonds Duquesne Capital. Anfangs leitete er diesen noch neben seinen Tätigkeiten bei der Pittsburgh National Bank. Dies änderte sich aber, als niemand geringerer als George Soros auf den aufstrebenden Stanley Druckenmiller aufmerksam wurde.

Soros nahm Kontakt auf und bald darauf wurde Druckenmiller seine rechte Hand bei dessen Quantum Hedgefonds. Es war der Startschuss für eine 12-jährige Erfolgsstory, denn die beiden ergänzten sich perfekt. Sie setzten auf makroökonomische Entwicklungen und bedienten sich dabei an so ziemlich allem, was sich an der Börse handeln ließ – Aktien, Anleihen, Währungen, Rohstoffe. Haben Sie schon einmal von Soros’ und Druckenmillers legendärer Wette gegen das britische Pfund gehört? Es ist eine der spektakulärsten Geschichten, die die Finanzbranche zu bieten hat.

Der Sieg über die Bank of England

Am 16. September 1992 wetteten Soros und Druckenmiller mit 10 Mrd. Britischer Pfund auf dessen Abwertung. Zu dieser Zeit war die Landeswährung Großbritanniens an die sogenannte Europäische Währungseinheit (ECU) geknüpft und konnte sich so nur in einer Schwankungsbreite von 4,5% bewegen. Das Problem war, dass die Bundesbank zu dieser Zeit die Inflationsgefahr bekämpfen musste. Denn die Teuerungsrate war wegen der Wiedervereinigung ziemlich hoch. Dazu entschloss man sich den Leitzins anzuheben. Das war aber fatal für die Briten, denn viele Hausbesitzer hatten zu dieser Zeit bereits Schwierigkeiten ihre Kreditraten zu bedienen. Für die britische Regierung gab es also nur zwei Möglichkeiten: Entweder das Pfund gegenüber anderen europäischen Währungen abwerten zu lassen, oder aus dem Europäischen Währungssystem, in welches man erst 1990 eingetreten war, wieder auszutreten. Egal wie die Entscheidung fiel, das Pfund musste einbrechen.

Und genau das passierte auch. Großbritannien trat aus dem ECU aus – das Pfund war dadurch nicht mehr an andere Währungen gebunden. Das Pfund wertete daraufhin gegenüber der Deutschen Mark 15%, gegenüber dem US-Dollar 25% ab. Die Wette ging also auf. Soros und Druckenmiller besiegten die Bank of England und das Pfund. Das Ereignis ging als Schwarzer Mittwoch in die Geschichtsbücher ein. Soros und Druckenmiller verdienten an diesem Tag ca. 1 Milliarde Pfund.

Neue Wege

Die Dotcom-Blase beendete schließlich die Zusammenarbeit der beiden, und Druckenmiller konzentrierte sich fortan wieder vermehrt auf seinen eigenen Hedgefonds. Und das machte sich bezahlt. Im 30-jährigen Bestehen des Duquesne Funds erzielte Druckenmiller kein einziges Mal eine negative Rendite. Und nicht nur das: Er schaffte es sogar, im Schnitt eine Rendite von mehr als 30% pro Jahr zu erwirtschaften. Das ist eine unglaubliche Performance. Damit betrachten wir hier einen der besten Portfolio-Manager, den die Börse in den letzten 100 Jahren hervorgebracht hat.

Im Jahr 2010 wurde sein Fonds dann für andere Investoren geschlossen. Seitdem managt er nur noch sein eigenes Kapital. Und das ist ziemlich beachtlich. Das Forbes Magazin schätzt sein Vermögen auf 4,7 Milliarden US-Dollar.

Dass sein Fonds der Öffentlichkeit nicht mehr für Investitionen offen steht ist natürlich schade. Trotzdem stehen seine Handlungen nach wie vor im Blickpunkt. Denn aufgrund seines immensen Vermögens und der Größe seines Fonds ist er rechtlich dazu verpflichtet, in regelmäßigen Abständen die Portfoliozusammensetzung offen zu legen – was immer wieder mit großem Interesse verfolgt wird. Denn seine Performance ist nach wie vor legendär.

Wohlhabend, aber auch wohltätig

Abseits des Marktgeschehens ist es ruhig um Stanley Druckenmiller. Ungezwungen sei er. Das hört man immer wieder. Locker, lässig und natürlich. Verantwortungsbewusst ist er auch. Und sehr spendabel. 705 Millionen US-Dollar hat er einst an gemeinnützige Organisationen gespendet. Außerdem unterstützt er diverse weitere gemeinnützige Projekte. Und obwohl er es bei uns leider nie zu großer Popularität gebracht hat, so zählt er doch zu den Größten.

„Du brauchst keine 15 Aktien oder diese oder jene Währung im Portfolio. Es reicht, wenn du etwas siehst und darauf wettest. Denn das ist besser als 90% von dem, was du sonst zu deinem Portfolio zufügen würdest.“ – hat Stanley Druckenmiller einst gesagt. Zugegeben, eine sehr starke Aussage, und für den normalen Investor wohl kaum eine geeignete Strategie. Druckenmiller aber ist kein normaler Investor. Er ist eine Legende. Und seine Fähigkeiten und Talente haben ihn an die Spitze gebracht. Und damit auch zu einem beachtlichen Vermögen.



Savity Legends – Investieren wie die ganz Großen

Wir kennen die Strategien der besten Investoren. Und wir investieren in die Strategien der besten Investoren. Mit Savity Legends können Sie nun Teil davon werden.

Zur Umsetzung Ihrer Anlagestrategie kommt bei Savity Legends ein Fonds zum Einsatz, welchen wir eigens für diesen Zweck entwickelt haben. In diesem “Legenden-Fonds” kommen nur ausgewählte Investoren in Frage. Diese haben über viele Jahre gezeigt, dass sie zu den besten Investoren in ihrer Klasse gehören. Dazu zählen unter anderem Warren Buffett, Leda Braga, Bert Flossbach, Jens Erhart, Carl Icahn, Prem Watsa, Marshall-Wace, Ken Leech und die Familie Wallenberg. In der Grafik sehen Sie die Outperformance unserer Legenden gegenüber einem breit gestreuten US-Aktienindex, der die Wertentwicklung des US-Aktienmarkts seit 2000 abbildet. Ziemlich beachtlich, oder?

Outperformance durch Legenden-Strategie
Quelle: Amundi, Blackrock iShares, Vanguard, eigene Berechnung
Simulationsportfolio bis 27.06.2017: Es handelt sich hier um eine statische Rückrechnung des Portfolios mit jährlichem Rebalancing jeweils am 31.12. inkl. TER von 0,5%. Für Produkte, die am 01.01.2000 noch nicht existierten, wurde bis zum Zeitpunkt des ersten Kurses mit der Wertentwicklung eines breit gestreuten US-Aktienindex (auf Basis von Indexfonds-Performances) rückgerechnet. Performance seit 28.06.2017: Wertentwicklung des Legenden-Fonds (ISIN: AT0000A1WC53).
Hinweis: Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu.

Bei Savity Legends greifen wir auf den vollen Umfang unseres Anlageuniversums zurück. Das bedeutet, dass wir neben Aktien, Anleihen und Währungen auch in Hedgefonds, Private Equity und Futureskontrakte investieren. Dabei kommen neben fundamentalen Investmentansätzen auch systematische und technisch getriebene Stile zum Einsatz. Sie nutzen also sämtliche Ertragschancen der globalen Finanzmärkte. Damit war es noch nie so einfach, nach den Rezepten der Reichsten der Reichen zu investieren.

Denken Sie groß. Investieren Sie wie Stanley Druckenmiller. Werden auch Sie zur Legende.

Sie sind neugierig? Dann nutzen Sie unseren kostenlosen und unverbindlichen Anlagevorschlag und sehen Sie, wie eine Anlagestrategie mit Beimischung von Legenden bei uns aussieht.