Eigentlich ist es schon gemein. Läuft es gut, steht man im Rampenlicht. Läuft es schlecht, will niemand mehr etwas davon wissen. Können Sie sich noch an die Zeit erinnern, als jeder von Bitcoin gesprochen hat? Als kaum ein Tag ohne Meldung über neue Rekordstände verging? Als Bitcoin sogar auf den Titelseiten von Boulevardblättern präsent war?

Diese Zeiten sind vorerst vorbei. Bereits im Februar haben wir bei Savity unsere Einschätzung zum Markt für Kryptowährungen ausführlich dargelegt (zum Artikel). Und an unserer Meinung hat sich nach wie vor nichts geändert. Das einzige, das sich wirklich geändert hat sind die Preise von Bitcoin und Co. – sie sind massiv gefallen.

Der Traum vom schnellen Geld

Dabei sah alles so gut aus. 5.000 US-Dollar, 10.000 US-Dollar, 20.000 US-Dollar. Das war Ende 2017 Realität. Wie weit konnte es also noch gehen? Die Analysten übertrumpften sich gegenseitig. 50.000 US-Dollar, 100.000 US-Dollar – der Phantasie waren keine Grenzen gesetzt. Und für so manchen wurde dabei ein Traum war. Der Traum vom schnellen Geld. Der Traum vom Reichtum. „When Lambo?“, war und ist einer dieser bekannter Slangs aus der Krypto-Szene. Also die Frage, wann ein Anleger genug Geld mit seinen Bitcoins verdient, damit der Gewinn ausreicht, um sich davon einen Lamborghini kaufen zu können.

Das böse Erwachen

Und mit Sicherheit gab es auch einige „Investoren“, die damit richtig reich geworden sind. Investoren schreiben wir mal bewusst mit Anführungszeichen. Denn unter investieren verstehen wir bei Savity etwas anderes. Investitionen in Bitcoin hatten bisher eher mehr mit zocken zu tun. Doch dazu später mehr.

Bitcoin-Entwicklung seit 2017

Während also ein paar wenige den Ausstieg am Höhepunkt schafften und damit ihre Schäfchen ins Trockene brachten, platzte der Traum für so manchen Spätberufenen. When Lambo? – vermutlich nicht so schnell. Schließlich fiel der Kurs innerhalb von zwei Monaten auf unter 7.000 US-Dollar. Für jene, die Käufe von Kryptowährungen auf Kredit finanzierten, wurde der Traum vom schnellen Geld zum Alptraum. Mit einem bösen Erwachen.

Zumindest für die, die das Handtuch warfen und verkauft haben. Es gibt aber noch die, die weiterhin an die Sache glauben. Das sind die „HODLER“. Was ist das nun wieder, werden Sie sich fragen. Wieder so ein Slang-Ausdruck. HODL kommt eigentlich von „HOLD“, was in der Finanzbranche bedeutet, dass ein Vermögensgegenstand gekauft und dann langfristig gehalten wird. Wer „hodlt“, der verkauft seine Bitcoins also nicht wenn sie fallen, sondern hält diese weiterhin, weil er daran glaubt, dass diese in Zukunft wieder steigen werden. Warum genau HODL und nicht HOLD, ist auf einen simplen Schreibfehler in einem Forum für Kryptowährungen zurückzuführen, der in der Szene daraufhin viral ging.



War’s das?

Was aber heißt das nun? War’s das mit Bitcoin und Co? Ist die Blase endgültig geplatzt?

So genau lässt sich das derzeit noch nicht beantworten. Klar, der Kursverfall war dramatisch. Aber in der Geschichte des Bitcoins hat es immer wieder Rückschläge gegeben. Auch diese waren teilweise massiv – wenn auch die Niveaus früher deutlich niedriger waren. Und auch wenn der innere Wert einer Kryptowährung praktisch null ist, sind die Preise in Relation zu den vergangenen Jahren nach wie vor sehr hoch. Endgültig geplatzt ist die Krypto-Blase also noch nicht. Es ist aber zumindest mal viel Luft raus. Und es kann gut noch weiter runter gehen.

Schließlich mehren sich die Analysten, die die Meinung vertreten, dass sich sämtliche Kryptowährungen langfristig ihrem inneren Wert annähern werden – also gegen Null, wodurch sie praktisch wertlos sind. Krypto-Experten widersprechen und erklären die Lage mit einer Korrektur, bei der die „zittrigen Hände” den Markt verlassen. Erst wenn diese Phase überwunden ist, so die Meinung dieser Experten, werden die Kurse wieder steigen. Und das durchaus deutlich.

Lieber vernünftig investieren

Im Grunde ist es aber eigentlich völlig egal, ob die Kurse noch weiter runtergehen, oder ob bald neue Rekordstände zu erwarten sind. Als vernünftige Anlageklasse sehen wir bei Savity Kryptowährungen nämlich nach wie vor nicht. Das Potential, dass einige Coins als Währung irgendwann einmal Verwendung finden, ist natürlich noch vorhanden. Im Moment sprechen aber einfach noch zu viele Dinge dagegen. Entscheidend wird sein, wie sich die Anwendungsmöglichkeiten entwickeln, welche Schritte die Regulatoren setzen und welche Ausmaße die Spekulation auf die Kurse annehmen wird.

Wenn Sie entsprechend mutig sind, können Sie die aktuell niedrigen Kurse natürlich als Einstiegszeitpunkt nützen. Wir betonen hier aber noch einmal die Möglichkeit eines jederzeitigen Totalverlustes Ihres eingesetzten Kapitals.

Bei Savity spielen Kryptowährungen in den Anlagestrategien hingegen keine Rolle. Bei Savity setzen wir auf reale Werte. Nämlich auf Ihre Werte. Und da haben höchst spekulative, schwankungsfreudige und intransparente Kryptowährungen nichts verloren.

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